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Pfynschiessen

Aktualisiert: Mai 16

Am Samstag den 08.06.2019 verschlug es uns bereits zum dreissigsten Mal ins Wallis an das 55. Historische Pfynschiessen. Mit Sack und Pack gabelte uns Obelix in seinem berühmt berüchtigten Oblimobil am HB auf und schon rauschten wir den Bergen entgegen. Die Fahrt verlief zügig und kurzweilig und so fuhren wir mit offenem Dachfenster, stehend mit der Standarte in der Hand, vor dem Schützenhaus vor. Das anschliessende umstellen der Gewehre auf die ungewohnte Distanz von 120m war schwieriger als gedacht und wir Jungen lernten zum Ersten Mal das klassische „Zeigen“ mit den Farbtafeln kennen.

Für den Abend lud Brâtér mit Kind und Kegel zu sich nach Hause für die traditionelle Pfynparty ein. Wir staunten nicht schlecht, als wir zum bunkerhaft anmutenden Eingang vorstiessen. Doch von der kühle des Eingangs führte uns ein Lift zum Garten, der bereits festlich gedeckt war. Mit einem herrlichen Ausblick durften wir uns einen Apéro genehmigen und unsere Mägen mit Wein und Bier auf das Festessen vorbereiten. Die Grilleure leisteten gute Arbeit und auch das Buffet erfüllte sämtliche kulinarische Wünsche. Das Gastgeberpaar leistete hervorragende Arbeit und so glitt der Abend einem gemütlichen Stammbetrieb entgegen. Mit zunehmender lustig kam eine, für den SSS! ungewohnte Cantusfreude auf und so feierten wir von altbekannten „Hits“, nachdenklichen Leibkanten und lautstarken „Lumpenliedern“ begleitet und durch grandiose Witze aufgelockert in die frühen Morgenstunden hinein.

Stimmig ging es auch am nächsten Tag weiter. Erstaunlich frisch trafen wir uns am Morgen zu einem kurzen Umtrunk in der Dorfbeiz, von wo aus wir einen schönen Blick auf die in Trachten gekleideten Kirchgänger erhaschen konnten, bevor wir in den Pfynwald verschoben. Unter den dunklen Tannen schlugen wir unser „Basislager“ auf. Während wir uns in der Nahen Festwirtschaft verpflegen konnten, schossen wir abwechselnd unsere Programme. Die 120m-Distanz lag nicht allen, aber der Grossteil schoss bewies gute Adaptionsfähigkeiten und erzielte gute Resultate.

Und so neigte sich der Anlass leider schon bald wieder seinem Ende zu und die SSSer strebten in alle Himmelsrichtungen ihrer Heimat entgegen, um nächstes Jahr sicherlich wieder den Weg ins Wallis zu finden.

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