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Studienreise Heidelberg

Am 5. Mai 2023 um 0800 war Besammlung und ein erstes fröhliches Anstossen mit den bereits Anwesenden. Grund dafür, eine lehr- und bierreiche Reise in die alte Studentenhochburg Heidelberg am Neckar. Die Planung der Reise ist dem werten Ramses zu verdanken und festgehalten wurde sie dank dem werten Netz. Unterhaltsam transportiert wurde man von Küde in seiner Rostlaube. Der Schreiberling möchte vermerken, dass lediglich ein «Schnauz» anwesend war. Während der gut vierstündigen Fahrt wurde der allgemeine Hopfenpegel kräftig erhöht, wobei bei der ersten von zwei sehr notwendigen Biopausen der Werte Achill sich zur Abwechslung eine Hülse Whisky-Cola gönnte. Nach Ankunft und Einchecken wurde der Hunger im Restaurant Schookeloch mit gut bürgerlicher Küche und einigen kühlen Gerstensäften gestillt.

Besammlung für die Studienreise des SSS! im Garten der Dreistuben

Auf dem Nachmittag Programm stand eine Führung durch die Heidelberger Kneippgeschichte mit dem treffenden Titel «Am Anfang war der Durst». Da jedoch das Durstillen leider nur theoretisch behandelt wurde, freuten sich einige SSSer ungemein über eine offerierte Runde Zielwasser im Weinloch Heidelberg. Auf der wunderschönen alten Heidelbergerbrücke stehend, erhielten wir noch einige Ausflugsempfehlungen. Ein Spaziergang entlang dem Philosophenweg oder ein Besuch des Hortus Palatinus, dem Schlossgarten von Heidelberg, von dem das berühmte Panorama über die Stadt und das Rheinland mit Schloss im Blick zu geniessen wäre. Angepeilt wurde dann aber die nächstgelegene Schenke. Nach kurzer Unentschlossenheit fand man sich in einer gutbesuchten Gartenwirtschaft ein und hoffte, von Petrus verschont zu werden. Als das Wetter dann doch noch umschlug retteten sich die ersten SSSer in den Roten Ochsen, wo man zum Abendessen erwartet wurde.

Mitglieder des SSS! auf der alten Brücke in Heidelberg blicken auf das Schloss Heidelberg

Während des Essens zeigten sich erste Schwierigkeiten mit der links-Trinker Regel und nebst einem wohlverklungenen Farbencantus füllte auch zeitweilig der Duft einer, in Flammen aufgegangenen Tischdekoration die Luft. Nach dem Abendessen zeigte sich, die Werbeaktion des Weinlochs zahlte sich aus. Denn gut ein Dutzend durstige SSSer fanden sich dort ein, um einen bierseligen Abend zu verbringen – wobei die Aktivitas sich noch 1:0 kneipen mussten, aufgrund eines fürchterlichen Adonisraubs.

Mitglieder des SSS! beim gemütlichen Abendessen im Restaurant roter Ochse in Heidelberg

Samstags wurde mit der zweiten Stadtführung wurden letzte Bildungslücken der Anwesenden geschlossen, wobei der Besuch des berühmten Studentenkarzers besonders herausgehoben werden muss. Die etlichen Malereien aus Gedichten, Geständnissen, Zirkeln und Kneipbilder, Schattenrisse, die die Couleurstudenten in ihren entsprechenden Farben zeigen, der inhaftierten Sträflingen gaben wirklich zu staunen. Hier zu sehen ein Geständnis fünf Burschenschafter der Allemannia Heidelberg von 1901. Im Anschluss an die Führung wurde dann endlich der Mutz von Brand, der sich hier bei seinen tatkräftigen Helfern bedanken möchte, eingesoffen. Am Abend war dann reserviert in der Kulturbrauerei Heidelberg, die mit ihrem eigens gebrauten Bier und einem enormen Angebot an schmackhaften Speisen beeindruckte, sodass kaum noch Platz auf dem Tisch für weitere Runden des guten Bieres da war. Für das wunderbare Angebot wurde mit dem Anstimmen einiger gar wunderbaren Canti gedankt.

Mitglieder des SSS! beim gemütlichen Abendessen im Restaurant Kulturbrauerei in Heidelberg

Leider wurde die Führung ins Schloss Heidelberg für Sonntag kurzfristig abgesagt, also wurde die prunkvolle Festung auf eigene Faust erkundet. Mit einer Bergbahn gings ca. 170m bergauf zur mittleren Station und mit wunderbarem Blick in die Rheinebene orientierte Conti mit einem SNORDA. Hauptziel der Exkursion war das grosse Weinfass, leider nicht um es wie Perkéo auszutrinken, sondern zu besichtigen. Vor dem imposanten Behältnis wurde auch gleich ein Gruppenfoto aufgenommen. Gedanken an den früheren Inhalt des Fasses löste bei einigen SSSer Durst aus, welcher gleich in der schlosseigenen Bar gestillt wurde.

Die Heimfahrt gestaltete sich im Vergleich zur Hinreise eher ruhig, da die lange und lehrreiche Reise doch an den Kräften der wackeren Studenten gezerrt hatte. So kehrte die Reisegruppe SSS! oder Küde einem verwunderten Zöllner gegenüber meinte : «Irgend so ein Adonis Verein aus Zürich» nach Hause.

Auch diese Reise hat Adonis gemeistert.

Mitglieder des SSS! bei der Besichtigung des Schloss Heidelberg

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